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Ästhetische Mesotherapie

Ästhetische Mesotherapie – Alles zu Wirkung, Kosten und Haltbarkeit

„Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters.“ Was der Mensch bereits seit Jahrhunderten instinktiv weiß, konnte mittlerweile auch von der modernen Wissenschaft bestätigt werden: Jeder beurteilt die Anziehungskraft einer Person anders. Klar ist aber auch, dass zumindest einige grundlegende Aspekte menschlichen Schönheitsempfindens universell sind, denn generell bevorzugt der Mensch symmetrische Gesichter. In der Folge werden ästhetische Eingriffe gerade in der heutigen Zeit, in der Schönheit als eines der kostbarsten Güter gilt, immer beliebter. Viele Menschen entscheiden sich dabei für minimalinvasive Behandlungsmethoden ohne Skalpell und Vollnarkose. Bei diesen Methoden, die auf ein frisches, natürliches und jugendliches Erscheinungsbild abzielen, bleiben sowohl die Haut als auch das Gewebe nahezu unversehrt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ohne den Einsatz invasiver Mittel kann die Genesungsphase erheblich verringert werden. So wird der gewohnte Alltag beinahe gar nicht beeinträchtigt. Eine der bekanntesten und beliebtesten minimalinvasiven Behandlungsmethoden ist die ästhetische Mesotherapie, die sich aufgrund ihrer großen Bandbreite an Verfahren und Einsatzbereichen als effizientes Mittel gegen Falten, Cellulite oder Haarausfall bewährt hat. Der folgende Artikel soll ausführlich über Wirkung, Kosten und Haltbarkeit aufklären.

Was ist die ästhetische Mesotherapie?

Unter der ästhetischen Mesotherapie wird eine schonende Behandlungsmethode verstanden, die sich zur Bekämpfung sowohl von Haarausfall als auch der Hautalterung eignet. Nicht ohne Grund wird sie seit mehr als 50 Jahren erfolgreich gegen Hauterkrankungen eingesetzt – aber auch rein ästhetische Veränderungen der Haut können damit effizient behandelt werden. Die Therapie kann individuell auf den Hauttyp des Patienten und die Art der Hautveränderung abgestimmt werden. Dabei werden die verwendeten Inhaltsstoffe minimalinvasiv mittels feiner Nadeln in die mittlere Hautschicht eingebracht, um auf sanfte und schonende Art und Weise eine sichtbare Verbesserung der Haut am Hals, im Gesicht und am Dekolleté herbeizuführen. 
Auch eine Behandlung des Handrückens ist möglich. Für gewöhnlich setzt sich der verwendete Wirkstoffcocktail aus verschiedenen wichtigen Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien in Kombination mit Hyaluronsäure und Wachstumsfaktoren zusammen, die in den Problemzonen direkt für schnelle Ergebnisse sorgen. Durch die innovative Rezeptur und die speziellen Instrumente wird eine zusätzliche Stimulation der Haut erzeugt, um eine verbesserte Kollagensynthese zu bewirken. Obwohl die Dosierung der Wirkstoffe in aller Regel sehr gering ist, kann unter der Haut ein nachhaltiges Depot entstehen, durch das der Erfolg der Therapie auf lange Sicht eine glatte und gesunde Haut erzeugt. Oberflächliche Falten können geglättet, sichtbare Hautunregelmäßigkeiten verbessert werden. Dadurch entsteht nicht nur ein einheitlicher Teint – die Haut wird auch vor Zellalterung durch freie Radikale und schädliche Sonneneinstrahlung geschützt.

Welche Anwendungsformen sind möglich?

Grundsätzlich gibt es im Rahmen der ästhetischen Mesotherapie verschiedene Arten und Anwendungsformen der Behandlung, die unter den Bezeichnungen „Mesolift“, „Mesoshine“, „Mesocellulite“ und „Mesohair“ voneinander abgegrenzt werden – je nach behandeltem Areal. Mesolift ist eine schonende Lifting Methode zur Hautverjüngung, bei der individuell zusammengestellte Wirkstoffmischungen aus Vitaminen, Hyaluronsäure und Antioxidantien mit sehr feinen Nadeln in die Haut eingebracht werden. Über die Injektion werden die Durchblutung verbessert und die Zellerneuerung angeregt. Bereits nach wenigen Behandlungen lassen sich deutlich sichtbare Ergebnisse erzielen. Grundsätzlich eignet sich die Behandlungsart für feine und oberflächliche Falten am Hals, im Gesicht, am Dekolleté und am Handrücken
Auch eine Mesotherapie Augen ist denkbar. Mesoshine eignet sich zur Prävention und Erhaltung schöner Haut bei jüngeren Patienten. Durch das Einbringen vitalisierender Substanzen in die Haut kann einer frühzeitigen Hautalterung vorgebeugt werden. Mesocellulite zielt darauf ab, die Haut an Po, Bauch, Hüfte und Oberschenkel mit Hilfe fettmobilisierender und stoffwechselaktivierender Wirkstoffe zu glätten und zu straffen. Dementsprechend ist die Mesotherapie Cellulite ideal zum Abbau hartnäckiger Fettpölsterchen in Problemzonen geeignet. Mesohair zielt durch das Einbringen eines Revitalisierungscocktails aus Biotin, Coenzym Q10 und Dexpanthenol in die Kopfhaut darauf ab, die Haarfollikel zu stimulieren und zu regenerieren. Zudem werden die Blutzirkulation angeregt, die Vitalstoffzufuhr gefördert und die Haarqualität verbessert. Haarausfall wird dadurch nicht nur verlangsamt – auch ein erneutes und anhaltendes Wachstum kann effizient gefördert werden.

Welche Ergebnisse können erzielt werden?

Eine Mesotherapie Behandlung kann zur intensiven Glättung, sanften Modulation und nachhaltigen Revitalisierung der Haut eingesetzt werden. Durch sie wird nicht nur der Feuchtigkeitsgehalt der Haut erhöht – auch der Alterung kann effizient entgegengewirkt werden. Eine Kombination aus ausgesuchten Vitaminen und Antioxidantien in Kombination mit natürlicher Hyaluronsäure regt die Neubildung von Elastin und Kollagen an. So verschwinden nicht nur feine Fältchen – müde oder trockene Haut beginnt auch wieder zu strahlen. 
Bei ausgeprägten Mimikfalten, so zum Beispiel Stirn- und Zornesfalten, Krähenfüßen oder Hals- und Dekolletéfalten, kann durch die schonende Lifting Methode sicher und schnell eine natürliche Verbesserung erzielt werden. Die verschiedenen Arten und Anwendungsformen der Behandlung bieten in vielen Bereichen der Medizin Linderung, in denen andernfalls oft nur unzureichend geholfen werden könnte. Selbst bei Schuppen, Haarausfall oder Seborrhoe kann eine ästhetische Mesotherapiebehandlung Abhilfe schaffen.

Welche Kosten fallen an?

Die Kosten einer Mesotherapie Behandlung hängen maßgeblich vom Aufwand und Ausmaß der Behandlung ab. Entscheidend ist dabei vor allem die Menge und Zusammensetzung der verwendeten Wirkstoffe. Eine genaue Aussage über die Kosten ist daher nur sehr schwer zu treffen. Einer der teuersten Wirkstoffe, die zum Einsatz kommen, ist die unvernetzte Hyaluronsäure. Da die benötigten Mengen in der ästhetischen Mesotherapie aber vergleichsweise gering sind, kann eine Behandlung grundsätzlich bereits ab etwa 200 Euro angeboten werden. Aufwändigere Behandlungen können entsprechend kostenintensiver sein. Zudem ist zu berücksichtigen, dass mehrere Sitzungen empfohlen werden, um ein optimales Resultat zu erzielen. Für einen langanhaltenden Effekt sollten die Behandlungen zudem alle sechs Monate wiederholt werden. Von den Krankenkassen werden die Behandlungskosten nicht übernommen.

Wer darf die Behandlung durchführen?

Vielfach wird die ästhetische Mesotherapie von Ärzten durchgeführt, die sich auf ästhetische Behandlungen der Haut spezialisiert haben. Dazu gehören nicht nur Ärzte für plastisch-ästhetische Medizin, sondern auch Dermatologen und Heilpraktiker. Wichtig ist, dass der behandelnde Arzt oder Heilpraktiker über langjährige Erfahrung und umfassende Fachkompetenz auf dem Gebiet der ästhetischen Mesotherapie verfügt. Optimale Ergebnisse im Bereich der Hautverjüngung sind nämlich nur dann möglich, wenn der injizierte Wirkstoffcocktail präzise und individuell auf die Bedürfnisse der Patientenhaut abgestimmt ist. Ob Mesotherapie Augen, Mesolift oder Mesotherapie Cellulite: 
Sorgfalt, Präzision und Kompetenz sind in der ästhetischen Mesotherapie ausgesprochen wichtig, denn nur ein Arzt, der mit der Mesotherapie Behandlung vertraut ist, kann das bestmögliche Resultat sowie eine optimale Wirkstoffversorgung der Haut erzielen. Allerdings ist auch die Bedeutung eines vertraulichen Verhältnisses zwischen Arzt und Patient ist für eine erfolgreiche Behandlung nicht zu unterschätzen. Nur so kann offen über die jeweiligen Wünsche, Bedürfnisse und Anforderungen gesprochen werden. Zudem wird es dem Patienten merklich leichter fallen, sich in die Hände des behandelnden Arztes oder zuständigen Heilpraktikers zu begeben.

Welche Risiken bestehen?

Im Rahmen der ästhetischen Mesotherapie können Nebenwirkungen einerseits durch die verwendeten Wirkstoffe, andererseits durch die jeweilige Injektionstechnik hervorgerufen werden. Generell sind bei der lokalen Anwendung allerdings keine Auswirkungen auf den gesamten Organismus zu erwarten. Wenn alle Voraussetzungen gänzlich erfüllt sind und die Behandlung professionell durchgeführt wird, lassen sich überhaupt selten Komplikationen beobachten. Es bleibt lediglich ein minimales Risiko für leichte Schmerzen, Rötungen und Schwellungen bestehen, die aber schnell von selbst wieder zurückgehen. Das gilt vor allem dann, wenn besonders empfindliche Areale behandelt werden. Mit einer betäubenden Salbe kann vorgebeugt werden. Auch allergische Reaktionen sind möglich, treten allerdings nur in sehr seltenen Fällen auf. Um ihnen vorzubeugen, werden Patienten vor der Behandlung nach eventuellen Allergien und Unverträglichkeiten gefragt. Manchmal können nach einer ästhetischen Mesotherapiebehandlung auch Schwindel und Übelkeit auftreten. Wie bei jedem Eingriff, sei er nun operativ oder minimalinvasiv, besteht auch bei der ästhetischen Mesotherapie ein gewisses Restrisiko. Durch die strenge Einhaltung von Hygienevorschriften kann es jedoch auf ein Minimum reduziert werden. Insgesamt gilt die ästhetische Mesotherapie nicht ohne Grund als eine sehr sichere und risikoarme Behandlungsmethode. Eventuelle Rötungen und leichte Schwellungen können im Alltag bei Bedarf mit Puder, medizinischem Concealer oder Make-up kaschiert werden. Um Pigmentstörungen vorzubeugen, sollte zumindest in der ersten Zeit zudem auf eine exzessive Sonnenexposition verzichtet werden.

Wie lange sind die Ergebnisse sichtbar?

Ist mit der ästhetischen Mesotherapie der Grundstein für eine dauerhafte Hautverjüngung gelegt, genügen in aller Regel wenige Auffrischungen in langen zeitlichen Abständen, mit deren Hilfe der Erfolg der Behandlung aufrechterhalten werden kann. Grundsätzlich empfiehlt es sich, die Therapie alle sechs Monate zu wiederholen. Ohne diese Wiederholung werden die Wirkstoffe nach und nach vollständig vom Körper verstoffwechselt. Dann setzt der natürliche Alterungsprozess wieder ein. Nicht selten bleibt aber dennoch langfristig ein gebesserter Zustand erhalten.

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